Durch den Regen(wald)

Ausgeschlafen und gestärkt ging es heute (Di.) in den Tag.

Von Lake Entrance, einem Städtchen an der Küste, ging es in den Tarra-Bulga Nationalpark, wo man eine der selten gewordenen Regenwälder der gemäßigten Breiten bewandern konnte.

Die deutsche Sprache hat ja die Besonderheit der vielen zusammengesetzten Wörter, die immer eine genaue Beschreibung der jeweiligen Sache liefern 🙂. Und so ist ein Regenwald nicht einfach ein anderes Wort für Dschungel, sondern eben ein Wald, in dem über das Jahr mindestens 2.000 mm Niederschlag fällt. Daher gibt es auch, und das war uns neu, neben dem üblichen subtropischen und tropischen Regenwäldern, diese ebenso in den gemäßigten Breiten. Die Vegetation, die in dem jeweiligen „Urwald“ herrscht, ist dabei völlig irrelevant und unterscheidet sich zwischen den Kontinenten doch erheblich.

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Bis auf das vereinzelte Auftreten von Papageien, Ornithologen und Mykologen hatten wir den Wald für uns allein 😊.

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Unsere Wahl für den Abend fiel auf eine Unterkunft am Rande des Nationalparks, wo wir bei etwas Tawny Port den Abend ausklingen ließen.

Für heute (Mi.) wurde uns schlechtes Wetter prophezeit, so dass wir die Gegend verließen und weiter nach Westen fuhren. Da wir beide keine Lust auf Großstadt hatten, verzichteten wir auf einen Halt, obwohl uns der Weg quer durch Melbourne führte.

Dafür besuchten wir das National Wool Museum in Geelong, welches bei Sten Erinnerungen an einen anderen Tag in Australien weckte.

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