Great Ocean Road

Die letzten zwei Tage waren wir auf der Great Ocean Road unterwegs. Es handelt sich dabei um eine ca. 250 km lange Straße, die zum großen Teil, wie der Name vermuten lässt, immer entlang der Küste verläuft.

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am Teddy’s Lookout

Der Bau der Straße war ziemlich langwierig und schwierig, erst seit 1932 ist sie durchgängig befahrbar. Heute trägt sie den Beinamen „one of the world’s great scenic roads“, was wir bestätigen können.

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Wir haben uns auf dieser Straße regelrecht treiben lassen und wollten möglichst viel von der tollen Landschaft auf uns wirken lassen. Viel war nicht los, so dass wir mit unserer Cruising-Geschwindigkeit auch kein Verkehrshindernis waren. Entlang der Strecke gibt es unzählige Lookouts, Naturwanderwege, Parkplätze und auch Nothaltebuchten, um gegebenenfalls doch mal ein hinterherfahrendes Fahrzeug vorbeilassen zu können.

Der Regenwald beginnt direkt neben der Straße und führt weit ins Landesinnere. Es lohnt sich hin und wieder mal abzubiegen und die zum Teil steilen Bergstraßen ein paar Kilometer in den Wald hineinzufahren. Es gibt jede Menge zu entdecken.

Mit den einheimischen Vögeln verstehen wir uns mittelerweile bestens. Wie bereits in den Kommentaren zu lesen ist – bei dem rot-blauen Vogel handelt es sich um einen Pennantsittich.

Und am Kennett River konnten wir sogar zwei Koala-Bären entdecken.

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Koalas sind ziemlich schwer zu sehen, meist hocken sie sehr hoch auf den Eukalyptus-Bäumen.

In der Nähe des Kennett-River haben wir auf einem Campground übernachtet. In der Nacht kam sehr viel Regen herunter. Der Bach, der direkt neben unserem Wohnmobil verlief, hatte am nächsten Morgen sehr viel mehr Wasser als noch am Abend zuvor. Und auch der Wind blies heftig und entschärfte auf dem Campground einen Baum. Zum Glück war dieser Stellplatz nicht belegt.

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Das Wetter ist weiterhin sehr durchwachsen und unbeständig, aber wir fühlen uns dadurch nicht eingeschränkt. Mit der richtigen Kleidung gibt es kein schlechtes Wetter! 😉

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Am zweiten Tag sind wir den westlichen Teil der Strecke abgefahren. Hier verläuft die Straße nicht mehr direkt am Ufer, sondern oben entlang der Steilküste. Ein touristisches Highlight sind die „Twelve Apostel„. Es handelt sich dabei um bis zu 60 Meter hohe, im Meer stehende Felsen aus Kalkstein. Die Anzahl „zwölf“ stimmt nicht mehr, denn einige dieser Felsen sind mittlerweile eingestürzt. Der Anblick ist dennoch ziemlich beeindruckend.

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In der Nähe gibt es auch noch einen Felsbogen sowie eine vom Wasser umgebene Felsenklippe zu entdecken.

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London Arch
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Razorback

Die Größenverhältnisse sind auf solchen Fotos meist schwer zu vermitteln. Es sei angemerkt, dass der Wind heute heftig aus südwestlicher Richtung blies und meterhohe Wellen entstehen ließ.

An diesen touristischen Hotspots waren wir natürlich nicht mehr alleine. Sehr viele Reisegruppen aber auch Individualreisende waren hier unterwegs. Die Parkplätze sind gut ausgebaut und bieten sehr viel Platz. An den Ausfahrten befinden sich übrigens immer solche Hinweisschilder, diese sind mir auch schon im Barossa Valley an den touristisch frequentierten Punkten aufgefallen.

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