Wein und Koalas

Auf den heutigen Tag hatte sich Sten glaube ich besonders gefreut. Bevor wir aber zu seinem ersehnten Programmpunkt kamen, stand noch die kleine Hafenstadt Victor Harbor auf dem Plan. Dort besuchten wir eine kleine Insel, die über eine relativ lange Seebrücke mit dem Festland verbunden ist.

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Die Brücke ist so lang, dass eine von Pferden gezogenen Straßenbahn betrieben wird, um Touristen auf die Insel zu bringen. Ob dies bei gerade mal 600 Metern aber wirklich notwendig ist, darf man gern auch anzweifeln.

Auch ein kleines Walmuseum schauten wir uns noch an, bevor es weiter in das McLaren Vale, einem Weinanbaugebiet südlich von Adelaide, ging.

Wer Stens Kallvino Blog verfolgt hat weiß vielleicht noch, dass der Kalleske-Wein im Barossa Valley nördlich von Adelaide angebaut wird. Genau wie dort säumen Weinfelder die Straßen und auch die Cellar Doors ließen nicht lange auf sich warten. Wir besuchten insgesamt drei Weingüter für ein Tasting, das wir jedes Mal mit mindestens einer Falsche Wein verließen. Hierbei kauften wir einen Merlot, der uns sehr an den superleckeren Käse aus Bega erinnerte. Dann folgte ein Mataro (Mouvèdre) sowie ein Tempranillo, die Sten bisher noch nicht probieren konnte. Und zuletzt gab es einen Blend aus Shiraz und Grenache. Sten erhofft sich hierbei Erkenntnisse darüber zu gewinnen, was der Mataro in einem GSM macht; denn dieser fehlt beim gewählten Cuvée.

Ich habe vielleicht etwas weniger Wein wie Sten beim Tasting weggeschüttet, so dass es mir danach wirklich gut ging. 😊

Da uns noch etwas Zeit bis zum Abend blieb, hielten wir spontan am Onkaparinga River Nationalpark an, um eine kleine – nach Ausschilderung 6 Kilometer Wanderung – zu unternehmen. Wieso der Wanderweg als schwierig und mit vier Stunden angegeben wurde, erschloss sich uns erst nach einer guten Stunde des Weges.

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Aber so ein unwegsames Flussbett hält uns nicht auf und dank Stens geübten Koala-Blicks konnten wir sogar zwei mal die possierlichen Tierchen beobachten.

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